Erfolgreich gegen den Strom

Für die Heidelberger Ameria AG öffnet der hip zum richtigen Zeitpunkt seine Türen: Das Unternehmen ist auf Wachstumskurs und braucht flexible und größere Räume. Denn trotz einer scheinbar rückwärtsgewandten Strategie erzielt der Digitalisierungsspezialist große Erfolge.

„Wir haben immer an unsere Idee geglaubt, obwohl uns viele zu Beginn ausgelacht haben“, blickt Albrecht Metter auf die Anfänge der Ameria AG zurück. In den 2010er-Jahren, als der E-Commerce boomte und ihm eine goldene Zukunft vorausgesagt wurde, entschied der heutige Vorstandsvorsitzende, in die Digitalisierung des stationären Handels zu investieren. Gegen den Trend. Heute wird er dafür von niemandem mehr belächelt. Im Gegenteil, zahlreiche Investoren wollen sich am Erfolg des Unternehmens beteiligen.
 

Die stationäre Fläche als Erfolgsgaran

Was 2001 als „Studentenjob“ mit Programmierungs-Aufträgen begann, weitete sich schnell zu umfangreichen Dienstleistungen für Marketing und Digitalisierung aus. „Etwa zehn Jahre später haben wir festgestellt: Es gibt den Bedarf, digitale Technologien auch auf der stationären Fläche einzusetzen“, erzählt der 39-Jährige. „Da wollten wir auf jeden Fall mitmischen.“ Und obwohl es mit viel Gegenwind und Unverständnis kämpfen musste, entwickelte das Unternehmen sein erstes Produkt, den „Virtual Promoter“. Das interaktive und gestengesteuerte Display kommt in Form eines lebensgroßen Avatars daher. Ob am Point of Sale oder auf Messen: Es begrüßt Passanten und informiert sie. So entsteht der Eindruck einer direkten Kommunikation von Mensch zu Mensch. Gleichzeitig verbindet der „Virtual Promoter“ mithilfe einer App die Offline- und Onlinewelt miteinander. Unternehmen können eigene Inhalte aufspielen und Kundendaten generieren. Was bis dahin dem E-Commerce vorbehalten war, erreicht nun auch den stationären Handel. Mit den Lösungen von Ameria ist er in der Lage, seinen Kunden ein besonderes Einkaufserlebnis zu bieten. Die antizyklische Investition hatte sich gelohnt.
 

Weltweit konkurrenzlos

Das Herzstück aller Lösungen von Ameria: die eigens entwickelte Cloudplattform. Darüber steuern, verwalten und überwachen Händler und Unternehmen alle Lösungen, die sie am Point of Sale im Einsatz haben. Interaktive Inhalte gelangen so weltweit auf alle Geräte. Und sollte eines davon mal ausfallen, lässt es sich über den Webzugriff schnell wieder in Gang setzen. Banken, Versicherungen, Automobilhersteller, Handels-, Gesundheits- und Tourismusunternehmen setzen mittlerweile auf die Anwendungen von Ameria. So hat sich der Digitalisierungsspezialist in diesen Branchen ein Standing erarbeitet, aber auch einen Wissens- und Technologievorsprung, der von anderen kaum aufzuholen ist.
 

Silicon-Valley-Prinzip für alle

Und Ameria will weiter wachsen. Für die Expansion 2019 – geplant ist eine Verdopplung des Personals – benötigt das Unternehmen mehr und flexiblere Fläche. „Die Stadt Heidelberg kam genau zum richtigen Zeitpunkt mit der Idee des hip auf uns zu. Das Konzept hat uns sofort überzeugt“, erzählt Albrecht Metter. „Außerdem sind wir früh in die Planungsthemen eingebunden worden und konnten sogar eigene Vorschläge einbringen.“ Die sehr gute Infrastruktur auf dem hip-Gelände mit Highspeed-Internet und direkter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr war ein Entscheidungskriterium. Ebenso wichtig: die Kinderbetreuung vor Ort und die Nähe zum attraktiven Wohngebiet in der Bahnstadt. „Damit können wir bei Bewerbern ordentlich punkten“, weiß Albrecht Metter. Er freut sich auf Nachbarn, die in die gleiche innovative Richtung steuern wie Ameria, aufs Netzwerken und die gegenseitige Inspiration. „Auf dem hip werden alle vom Silicon-Valley- Prinzip profitieren“, sagt der Vorstandsvorsitzende. Genau das möchte der hip: Menschen mit innovativen und kreativen Ideen zusammenbringen, die gemeinsame Projekte starten. Kurze Wege und eine lockere Campus- Atmosphäre mit vielen Treffpunkten unterstützen diesen Gedanken. „Wir glauben nicht nur an unsere Idee, sondern auch an die des hip“, verrät Albrecht Metter.

 

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Kontakt

Gutenbergstraße 7
69120 Heidelberg
Ansprechpartner: Albrecht Metter
Telefon: +49 6221 43 43 300
E-Mail: a.metter@remove-this.ameria.de

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© 2018
egp | Entwicklungsgesellschaft Patton Baracks

Mit dem Heidelberg Innovation Park, kurz dem hip, entsteht in Heidelberg ein Hot-Spot für Innovationen aus den Bereichen IT, digitale Medien und Bioinformatik. Auf dem fast 15 Hektar großen Gelände der ehemaligen Patton Barracks wächst in Heidelberg ein Ort, an dem Ideen entstehen und kreative Köpfe an Lösungen für die digitale Zukunft arbeiten werden. Geplant und realisiert wird der hip von der Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks (EGP – ein Unternehmen der Stadt Heidelberg und der Sparkasse Heidelberg). Erste Flächen sind 2019 bezugsfertig und eröffnen interessante Optionen für Käufer und Mieter.

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