„Wir entwickeln ein digitales Ideenquartier“

Um den Heidelberg Innovation Park, kurz hip, voranzutreiben, haben die Stadt und die Sparkasse Heidelberg 2017 ein Joint Venture gegründet: die Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks (EGP). Die beiden Geschäftsführer Wolfgang Polivka und Georg Breithecker kümmern sich darum, das Gelände zu erschließen und passende Käufer und Mieter für die Grundstücke und Gebäude zu finden. Worauf sie dabei besonders achten und was ihnen an ihrer Aufgabe besonders gut gefällt, erzählen sie im Interview.


Herr Breithecker, Herr Polivka, was macht für Sie den hip aus? Worin unterscheidet er sich von anderen Technologieparks?

Wolfgang Polivka: „Der hip ist etwas ganz Neues und kein x-beliebiger Technologiepark. Das liegt auch daran, dass er stark in Heidelberg verwurzelt ist. Die zahlreichen Forschungseinrichtungen, die vielen jungen Menschen und die gute Infrastruktur bilden den idealen Nährboden, damit neue, innovative Ideen entstehen. Deshalb nennen wir den hip auch ‚digitales Ideenquartier‘.“

Georg Breithecker: „Für mich stellt der hip das Digitale in Reinkultur dar. Denn alle Mieter – vom Start-up bis zum alteingesessenen Unternehmen – stammen im weitesten Sinne aus der IT-Branche. Und sie bringen die Bereitschaft mit, sich mit anderen auszutauschen, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und sich gegenseitig zu inspirieren. Das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sie sich auf dem hip ansiedeln können.
 

Was braucht es, damit aus einem Technologiepark ein digitales Ideenquartier entsteht?

Wolfgang Polivka: „Für unser Konzept suchen wir Gründer, Start-ups und Unternehmen, die unsere Ideen mittragen und auf dem hip umsetzen. Das bedeutet ganz konkret: Den Willen, eine Community aufzubauen, den Mitarbeitern eine angenehme Arbeitsatmosphäre und viele Freiheiten zu bieten. Die EGP schafft für all das die technischen Voraussetzungen – wie etwa schnelles Internet über Glasfaser, aber auch Möglichkeiten, die die Interaktion fördern. Dazu zählen die Parks auf dem Gelände, in denen man sich treffen kann, und ein attraktives gastronomisches Angebot.“.

Sie sind die Köpfe der Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks (EGP). Worin bestehen Ihre Hauptaufgaben als Geschäftsführer?

Georg Breithecker: „Herr Polivka und ich arbeiten immer zusammen. Da aber jeder von uns andere Kompetenzen und Erfahrungen mitbringt, sind wir für unterschiedliche Schwerpunktthemen verantwortlich. Die Sparkasse und die S-Immobilien kümmern sich um den Verkauf der Grundstücke und die Vermietung der Gebäude sowie um das Controlling. Dafür besichtigen wir Flächen und Gebäude und erarbeiten Konzepte für deren Nutzung. Das Entscheidende dabei: Wir entwickeln nutzerorientiert. Qualität geht immer vor Quantität. In der Praxis sieht das so aus, dass wir nicht an jeden Interessenten vermieten, sondern zuallererst schauen, ob er in das Konzept des hip passt. Das Gleiche gilt für Käufer. Wir haben keinen Druck, die Gebäude schnell zu vermieten und trotzdem liegen wir jetzt schon weit vor unserem Wirtschaftsplan.“

Wolfgang Polivka: „Die städtische Konversionsgesellschaft ist für die Erschließung der Flächen zuständig. Außerdem liegen das Projektmanagement sowie alle kaufmännischen Aufgaben bei uns.“

Haben Sie vorher schon zusammengearbeitet?

Georg Breithecker: „Ja. Beim Großprojekt Bahnstadt, die viermal so groß ist wie der hip, haben Stadt und Sparkasse bereits erfolgreich kooperiert. Der Impuls für die Entwicklungsgesesellschaft ging von der Stadt Heidelberg aus.“

Welche Vorteile bringt das Joint Venture für den hip?

Georg Breithecker: „Wir können unsere Kompetenzen bündeln und so das Beste für den hip rausholen. Von der Finanzierung über die Vermarktung der Grundstücke und Gebäude bis hin zur Daseinsvorsorge, für die wir auch Verantwortung übernehmen.

Was macht für Sie den Reiz der Tätigkeit aus, die Sie zusätzlich zu Ihren eigentlichen Jobs übernehmen?

Georg Breithecker: „Das innovative Konzept des hip macht die Arbeit für mich sehr reizvoll. Wir arbeiten viel mit jungen, kreativen Unternehmen zusammen – das verändert auch das eigene Denken. Zum Beispiel sind wir mit ganzen Belegschaften von Unternehmen über das Gelände gelaufen. Das hat uns noch mal vor Augen geführt, dass die Mitarbeiter junger Unternehmen andere Anforderungen an ihre Arbeit haben. Da ist viel Dynamik drin, ständig entsteht etwas Neues. Deshalb müssen wir uns mit ihren Bedürfnissen auseinandersetzen: Zu welchen Zeiten wollen sie arbeiten, wie organisieren sie sich und in welchen Formen wollen sie zusammenarbeiten. Das alles berücksichtigen wir bei unserem Konzept für den hip.“

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Kontakt

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egp | Entwicklungsgesellschaft Patton Baracks

Mit dem Heidelberg Innovation Park, kurz dem hip, entsteht in Heidelberg ein Hot-Spot für Innovationen aus den Bereichen IT, digitale Medien und Bioinformatik. Auf dem fast 15 Hektar großen Gelände der ehemaligen Patton Barracks wächst in Heidelberg ein Ort, an dem Ideen entstehen und kreative Köpfe an Lösungen für die digitale Zukunft arbeiten werden. Geplant und realisiert wird der hip von der Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks (EGP – ein Unternehmen der Stadt Heidelberg und der Sparkasse Heidelberg). Erste Flächen sind 2019 bezugsfertig und eröffnen interessante Optionen für Käufer und Mieter.

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