Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (2.v.l.) und Stadtdirektorin Nicole Huber (3.v.l.), Koordinatorin der digitalen Aktivitäten der Stadt Heidelberg, nahmen bei der Verleihung des Stiftungspreises am 19. September in Potsdam einen Anerkennungspreis von Dr. Eva Lohse (v.l.), Vorstandsmitglied Stiftung Lebendige Stadt, Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung Lebendige Stadt, und Dr. Andreas Mattner, Vorstandsvorsitzender Stiftung Lebendige Stadt, entgegen.

20.9.2018 Heidelberg bei Wettbewerb „Die digitalste Stadt“ ausgezeichnet

Stiftung Lebendige Stadt lobt Einbindung von Bürgern, Wissenschaft und Wirtschaft in Digitalisierungsprozess.

Die Stadt Heidelberg ist für ihr vorbildliches Engagement im Bereich der Digitalisierung ausgezeichnet worden. Heidelberg wurde in dem Wettbewerb „Die digitalste Stadt“ der Stiftung Lebendige Stadt als eine von vier Vorreiterstädten in der digitalen Entwicklung geehrt. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Stadtdirektorin Nicole Huber, Koordinatorin der digitalen Aktivitäten der Stadt Heidelberg, nahmen bei der Verleihung des Stiftungspreises am Mittwochabend, 19. September 2018, im Orangerieschloss in Potsdam einen Anerkennungspreis entgegen. „Heidelberg ist nicht nur historisch, sondern auch ganz modern“, lobte die Jury in ihrer Laudatio. Das Preisgericht hob in seiner Begründung besonders hervor, dass die digitalen Projekte nicht am „grünen Tisch“ entstehen, sondern sehr praxisnah unter Beteiligung der Heidelberger Bevölkerung und weiterer Akteure – unter anderem bei Workshops, Foren zur Digitalen Stadt und der Veranstaltungsreihe „Digitalität@Heidelberg“. Insgesamt hatten sich 29 Städte und Kommunen aus vier europäischen Ländern beworben.

„Die Auszeichnung zeigt, dass wir uns bei der digitalen Weiterentwicklung Heidelbergs auf einem sehr guten Weg befinden: Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger sowie gesellschaftliche Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung weiterhin intensiv in den Prozess einbinden. Das Interesse und die Bereitschaft, an der Digitalisierung mitzuwirken, ist überall groß. Ich danke allen, die sich bislang bereits eingebracht haben“, sagte Oberbürgermeister Prof. Würzner.

„In der Digitalisierung stecken enorme Chancen, den Alltag für die Menschen in unserer Stadt weiter verbessern zu können – zum Beispiel durch intelligente Lösungen bei der Parkplatzsuche und im Nahverkehr, bei der Bürgerbeteiligung und in der medizinischen Versorgung. Diese Chancen wollen wir weiter nutzen“, sagte Stadtdirektorin Nicole Huber.

Attraktives WLAN-Netz und moderne Bürgerbeteiligung

Bereits jetzt bietet die Digitalisierung den Heidelbergerinnen und Heidelbergern viele Vorteile, wie die Jury betonte: Mit „Heidelberg4you“ verfügt die Universitätsstadt über eines der größten öffentlichen WLAN-Netze in Deutschland (fast 200 Standorte). Der Breitbandausbau wird von der Stadt an den „weißen Flecken“ – Gebiete, in denen keine Anbindung mit schnellem Internet durch private Telekommunikationsunternehmen geplant ist – aktiv vorangetrieben und mitfinanziert, mit Förderung durch Bund und Land. Über das digitale, mehrfach ausgezeichnete Bürgerbeteiligungsportal #HolDenOberbürgermeister haben Interessierte die Möglichkeit, Projektideen vorzuschlagen und Prof. Würzner bei einem Termin von einer Realisierung zu überzeugen. Die Heidelberg-App bietet Einheimischen wie Gästen der Stadt schnell und einfach interessante Informationen.

Heidelberg geht als Modellkommune in Baden-Württemberg bei der Entwicklung digitaler Serviceangebote voran: Die Stadt ist beim Landeswettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet worden und erhält 880.000 Euro Förderung. Mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft plant sie eine Multiplattform, die den Bürgerinnen und Bürgern innovative Serviceangebote bietet. Heidelberg ist daneben Standort eines regionalen Digitalisierungszentrums im Land: Das Wirtschaftsministerium fördert das „Digital Hub kurpfalz@bw“ der Stadt mit vielen Partnern mit einer Million Euro. Im Heidelberg Innovation Park (hip) entsteht mit dem Hub eine Anlaufstelle und ein Treiber in der Digitalisierung. Geplant sind Begegnungsstätten und Treffpunkte, digitale Räume und Plattformen zum Austausch sowie digitale und analoge Veranstaltungsformate.

Ein neues Amt für Digitalisierung und Informationsverarbeitung soll ab 2019 als zentrale Anlaufstelle der Stadtverwaltung für Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft bei Fragen und Anregungen rund um das Thema Digitalisierung dienen. Zudem wird es die Schnittstelle zur 2017 gemeinsam mit den Stadtwerken gegründeten Digital-Agentur Heidelberg GmbH bilden. Als Entwicklungsgesellschaft vernetzt diese Akteure vor Ort und arbeitet an der Umsetzung einer intelligenten Stadt der Zukunft.

Quelle: www.heidelberg.de

 

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    egp | Entwicklungsgesellschaft Patton Baracks

    Mit dem Heidelberg Innovation Park, kurz dem hip, entsteht in Heidelberg ein Hot-Spot für Innovationen aus den Bereichen IT, digitale Medien und Bioinformatik. Auf dem fast 15 Hektar großen Gelände der ehemaligen Patton Barracks wächst in Heidelberg ein Ort, an dem Ideen entstehen und kreative Köpfe an Lösungen für die digitale Zukunft arbeiten werden. Geplant und realisiert wird der hip von der Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks (EGP – ein Unternehmen der Stadt Heidelberg und der Sparkasse Heidelberg). Erste Flächen sind 2019 bezugsfertig und eröffnen interessante Optionen für Käufer und Mieter.

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