21.07.2018 | Heidelberg ist eine von bundesweit 16 Städten mit besten Zukunftschancen

Bertelsmann Stiftung bescheinigt hervorragende Digitalisierungschancen.

Heidelberg gehört zu den 16 deutschen Städten mit den besten Zukunftschancen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor. Vorgelegt wurde sie unter dem Titel „Smart Country regional gedacht – Teilräumliche Analysen für digitale Strategien in Deutschland“. Die Studie hat untersucht, welche Regionen in Deutschland bei der Digitalisierung gut aufgestellt sind, und welche Unterstützung benötigen. Damit liefert sie den Landkreisen und kreisfreien Städte Daten, auf deren Grundlage sie regionale Strategien für den digitalen Wandel entwickeln können.

Die Bertelsmann Stiftung bescheinigt Heidelberg hervorragende Digitalisierungschancen und sehr hohes Potenzial bei der Wirtschaftskraft. In punkto entwicklungsfördernde Merkmale steht Heidelberg sogar bundesweit an der Spitze vor Frankfurt und Darmstadt. Laut der Studie besitzt mehr als die Hälfte aller Kreise und kreisfreien Städte allerdings eher schlechte Digitalisierungschancen.

„Ich freue mich über das fantastische Ergebnis für Heidelberg“, sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. „Es zeigt, dass wir bei der Digitalisierung auf einem sehr guten Weg sind. Wir arbeiten schon seit Jahren an Lösungen für eine intelligent vernetzte Stadt, sprich für eine Smart City. Viele Angebote haben Vorbildcharakter, wie das flächendeckende Smart-Metering in der Bahnstadt oder das Bürgerbeteiligungsformat #HolDenOberbürgermeister. Wir ruhen uns aber auf unseren Erfolgen nicht aus, sondern nehmen sie als zusätzlichen Ansporn, beispielsweise bei der Entwicklung von Patrick-Henry-Village.“ Die künftige Wissensstadt der Zukunft soll komplett digital geplant werden.

60 Indikatoren ausgewertet und acht Raumtypen identifiziert

Gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund entwickelte die Bertelsmann Stiftung anhand von 60 Indikatoren eine Typisierung für Deutschlands Kreise und kreisfreie Städte. Zentrale Indikatoren waren beispielsweise Beschäftigungsquote und Anteil Hochqualifizierter, Medianalter und Wanderungsraten der Bevölkerung, Ausbildungs- und Betreuungsquoten, Hochschul- und Städtebauförderung sowie Breitbandversorgung. Anhand dieser Kriterien hat die Bertelsmann Stiftung acht Raumtypen ermittelt.

Bundesweit 16 Prosperierende Zentren mit hervorragenden Zukunftschancen

Heidelberg gehört zum Raumtyp der „Prosperierenden Zentren mit hervorragenden Zukunftschancen“. Dazu zählen außerdem die kreisfreien Städte Wolfsburg, Münster, Düsseldorf, Bonn, Frankfurt, Mainz, Darmstadt, Erlangen, Regensburg, Ingolstadt, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm und Freiburg sowie der Landkreis München. Kennzeichnend für die Städte dieser Kategorie sind:

  • weit überdurchschnittliche Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Beschäftigtenstruktur
  • weit unterdurchschnittliche Alterung
  • weit überdurchschnittliche Studierendenquote
  • weit überdurchschnittliche Steuerungskraft
  • überdurchschnittlicher Breitbandausbau
  • überdurchschnittliche Erreichbarkeit

Weitere Raumtypen waren „Dynamische städtische Zentren mit guten Entwicklungschancen“, „Stabile städtische Zentren mit Entwicklungspotenzial“, „Kreisfreie Städte mit erheblichen Strukturschwächen“, „Teilweise städtische Kreise mit Strukturschwächen“, „Westdeutsche Kreise mit durchschnittlichen Entwicklungschancen“, „Wachsende Landkreise mit guten Entwicklungschancen“ und „Ostdeutsche Landkreise mit großen strukturellen Herausforderungen“.

Quelle: www.heidelberg.de

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    egp | Entwicklungsgesellschaft Patton Baracks

    Mit dem Heidelberg Innovation Park, kurz dem hip, entsteht in Heidelberg ein Hot-Spot für Innovationen aus den Bereichen IT, digitale Medien und Bioinformatik. Auf dem fast 15 Hektar großen Gelände der ehemaligen Patton Barracks wächst in Heidelberg ein Ort, an dem Ideen entstehen und kreative Köpfe an Lösungen für die digitale Zukunft arbeiten werden. Geplant und realisiert wird der hip von der Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks (EGP – ein Unternehmen der Stadt Heidelberg und der Sparkasse Heidelberg). Erste Flächen sind 2019 bezugsfertig und eröffnen interessante Optionen für Käufer und Mieter.

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