22.12.2017 | Breitbandausbau: Stadt Heidelberg erhält Förderung des Landes in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro

Ausbau von schnellem Internet in bislang unterversorgten Gebieten.

Die Stadt Heidelberg erhält Fördermittel des Landes Baden-Württemberg in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zum weiteren Ausbau der Breitbandversorgung. Julian Würtenberger, Ministerialdirektor im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, hat den Förderbescheid am Mittwoch, 22. November 2017, in Stuttgart an Nicole Huber, Leiterin des Referats des Oberbürgermeisters, übergeben. Anfang August hatte die Stadt bereits eine Förderzusage des Bundes für den Breitbandausbau von rund 3,8 Millionen Euro erhalten. Das Land unterstützt nun das Förderprogramm des Bundes mit zusätzlichen Mitteln. Mit Hilfe der Fördermittel möchte die Stadt in den kommenden Jahren bislang unterversorgte Gebiete Heidelbergs an schnelles Internet mit mehr als 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) anbinden.

„Wir freuen uns sehr, dass sich auch das Land am Ausbau von schnellem Internet in bislang unterversorgten Gebieten in Heidelberg beteiligt. Leider halten auch in Heidelberg private Telekommunikationsunternehmen den Ausbau der Breitbandversorgung in einzelnen Gebieten nicht für lohnenswert. Daher wird die Stadt Heidelberg investieren, um die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen an diesen ,weißen Flecken‘ an schnelles Internet anzubinden. Die Gesamtfördersumme von rund 5,3 Millionen Euro durch den Bund und das Land hilft uns dabei sehr“, sagte Nicole Huber, die als Leiterin des OB-Referats für die Koordinierung des Fördermittelantrags zuständig ist.

Mehrere Tausend Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen erhalten schnelles Internet

Die Versorgung mit schnellem Internet ist grundsätzlich Aufgabe der privaten Telekommunikationsunternehmen. Als unterversorgte Bereiche gelten Stadtgebiete, in denen in den kommenden drei Jahren kein Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen auf mindestens 30 Mbit/s zu erwarten ist, da diese dort keine ausreichende Rentabilität sehen.

Als unterversorgte Gebiete in Heidelberg gelten insbesondere:

  • Teilbereiche von Schlierbach, Ziegelhausen und Neuenheim (Ludolf-Krehl-Straße),
  • äußere Wohnbereiche (Königstuhl, Kohlhof, Kurpfalzhöfe, Neurott und Grenzhof),
  • die Gewerbegebiete Fabrikstraße, Handschuhsheim-Nord, Hardtstraße, Im Bosseldorn, Pfaffengrund, Rohrbach-Süd, Weststadt, Wieblingen-Süd, Wieblingen-West,
  • die noch zu entwickelnde Konversionsfläche Patrick-Henry-Village.

Mit Hilfe der Fördergelder will die Stadt diese Gebiete nun mit schneller Datenübertragung von mindestens 50 Mbit/s ausstatten. Von dem Breitbandausbau werden rund 3.500 Bürgerinnen und Bürger in insgesamt circa 1.600 Haushalten profitieren. Hinzu kommen die künftig circa 10.000 Bewohnerinnen und Bewohner von Patrick-Henry-Village sowie zahlreiche Unternehmen in den Gewerbegebieten. Durch die Förderung von Bund und Land können voraussichtlich rund 70 Prozent der Kosten gedeckt werden.

Deutlicher Ausbau der Breitbandversorgung in den vergangenen Jahren

Die Breitbandversorgung in Heidelberg ist in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut worden: Mittlerweile sind rund 88 Prozent aller Haushalte in Heidelberg mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Mbit/s angeschlossen – landesweit sind es lediglich 78 Prozent. Bei dieser Geschwindigkeit ist ein Lied etwa in einer Sekunde aus dem Internet heruntergeladen, ein zweistündiger Film in circa drei bis vier Minuten. Die insgesamt positive Situation in Heidelberg ergibt sich durch den Breitbandausbau durch private Telekommunikationsanbieter sowie durch die Stadtwerke Heidelberg und die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH).

Quelle: www.heidelberg.de

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